Bau eines kostengünstigen Hochbeetes

Zuerst werden 4 alte Weinbergstickl in den Ecken so eigerammt, dass die Bretter sich gerade in der Ecke berühren.

Das spart später Anpassarbeiten.

Diese kann man mit einem Brett fluchten und dazwischen nochmals Stickl setzen, so dass die Bretter alle 2 Meter gehalten werden.

Dann werden die Bretter mit etwas Luft untereinander angeschraubt.

Der Boden wird mit einem Hasendraht wühlmaussicher und wasserdurchlässig.

Teichfolie der geringsten Dicke schützt die Bretter vor der feuchten Erde.

Diese Folie wird zusammen mit dem Hasendraht unten durch einen Steinwurf gesichert.

Oben wird die Folie erst nach kompletter Füllung angepasst.

 

Nach Möglichkeit baut man sich zum Befüllen eine Rampe, um nicht alles heben zu müssen.

Übrigens hat sich der neumodische Schubkarren mit unplattbaren Reifen und festem Stand sehr bewährt.

Der Steinwurf wird komplettiert und dient bei starkem Regenfall dazu Staunässe im Boden zu vermeiden und zugleich Regenwasser etwas zu speichern, bevor es langsam versickert.

Die Steinschicht wird mit etwas Erde verfüllt und eingeschwemmt um eine ebene Unterlage für die nächste Schicht zu haben.

Es folgt möglichst angerottetes Holz, das schon neue Bewohner hat, und gutes Erdreich durchmischt mit Kompost.

Alles wird kräftig eingeschwämmt, damit es sich bis zum Frühjahr möglichst wenig setzt.

Es folgen abwechseld Laub- und Erdschichten.

Zwischendurch kann auch etwas Urgesteinsmehl nicht schaden

Es wird die Folie über die letzten 20 cm umgeschlagen, abgeschnitten und an die Bretter getackert.

Die Stickl im Feld werden mit einem Spanndraht gegen die Verformung durch den Erddruck geschützt.

Die Stickl werden dann auf der einen Seite abgeschnitten und mit Deckeln oben gegen Regen geschützt.

Auf der anderen Seite bleiben sie lang und bekommen einen Draht für Bohnen, Rankpflanzen etc.

Die braune Aluleiste, ein Abfallprodukt vom Wintergarten, dient als Schneckenbremse.

Bei Schneckengefahr kommt hier einfach billiges Tausalz vom Winter rein.

 

Kosten können Sie im Baumarkt überschlagen: Bretter, Folie, Hasendraht, Schrauben.

 

Das Hochbeet hat sich so sehr bewährt, dass wir eines mit 3m*1m, eines mit 4m*1m und eines für die Tomaten haben.

Die waren früher in Baueimern, was zum Giessen sehr unbequem ist.

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